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Katalog der Handschriften derAbtei Pfäfers im Stiftsarchiv St. Gallen
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R. Jurot, unter Mitarbeit von R. Gamper |
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Ein grosser Teil der Pfäferser Handschriften besteht aus Büchern für den Gottesdienst. Dazu gehören Evangelistare, Messlektionare, Gradualien, Missalien, Caeremonialien, je ein Brevier, ein Psalter, ein Homiliar, ein Passionale, ein Gebetbuch und vier Jahrzeitbücher; die meisten waren im Kloster selbst oder in der Umgebung in Gebrauch. Ein Doppelblatt aus einem bisher unbekannten Passionsspiel des 14. Jahrhunderts und eine althochdeutsche Fassung des alemannischen Glaubensbekenntnisses sind wichtige Zeugnisse in deutscher Sprache. Besondere Erwähnung verdient der mit 152 kolorierten Federzeichnungen ausgestattete, fiktive Reisebericht des Jean de Mandeville aus dem 15. Jahrhundert. Für die Beschreibung der neuzeitlichen Handschriften wurde eine Kurzform gewählt. Die Einleitung zeichnet die Geschichte der Klosterbibliothek Pfäfers von der Gründung des Klosters im 8. Jahrhundert bis zur Säkularisierung 1838 und der Überführung der Bestände ins Stiftsarchiv St. Gallen im Jahre 1853 nach. Mehr als zwei Dutzend Farbabbildungen illustrieren den Band. |
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Bibliographische Angaben:
128 Seiten, 34 Seiten bibliotheksgeschichtliche Einleitung und 95 Seiten wissenschaftliche Beschreibung der Handschriften, 27 Farbabbildungen. Der Katalog wird erschlossen durch eine tabellarische Zusammenstellung der Kalendare, eine Urkundenkonkordanz, ein Kreuzregister mit Einträgen über Verfasser, Personennamen, Ortsnamen und Sachen sowie ein Initienregister. Format 23,5 x 30 cm, gebunden, Leinen mit Schutzumschlag. Erschienen 2002. ISBN: 3-85951-212-9 |
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98.00 CHF |
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68.00 Euro |
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